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Unser Plastikbeitrag im Meer

Vor kurzem war in den Medien zu lesen, dass ein Wal wegen 40 Plastiktüten im Magen gestorben ist. Das Schicksal des Wals macht Leute nachdenklich und ruft Tierschützer auf den Plan. Trotzdem gibt es Menschen, die den Wirbel um Plastik nicht verstehen, da sie beispielsweise kein Plastik in die Natur werfen oder nicht am Meer leben.

Natürlich wissen wir alle, dass wir zu viel Plastik benutzen, dennoch finden wir es super praktisch da es nicht brechen kann, vielfältig nutzbar ist und weitere Vorteile gegenüber Glas hat. Meistens wissen oder erkennen wir, wenn etwas Plastik enthält, sei es eine Verpackung oder ein Teil eines Alltaggegenstandes, aber an Mikroplastik denken wir oft nicht.

Mikroplastik sind sehr winzige Plastikteilchen, die sich beispielsweise in vielen Körperpflegeprodukten wie z.B. Bodypeelings, Duschgels oder Make-Up befinden. Dieses Mikroplastik, das wir hier nutzen, gelangt ins Meer, obwohl wir weit weg wohnen.

Warum gelangt Mikroplastik von hier ins Meer?

Mikroplastik ist, wie der Name schon sagt, sehr klein (oft so klein, dass man es mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann). Beim Benutzen dieser Körperpflegeprodukte gelangt es in das Abwasser. Dadurch dass die Partikel so winzig sind, werden sie in den Kläranlagen nicht herausgefiltert. Sie gelangen dann in die Flüsse und Bäche und später ins Meer. Diese Plastikteilchen ähneln in ihrer Größe dem Plankton und werden von planktonfresssenden Fischen und anderen Lebewesen gefressen. So richten sie ihr Unheil an, obwohl man sich gar nicht bewusst ist, dass auch wir einen Beitrag zum Plastikgehalt im Meer beisteuern.

Muss man jetzt auf Körperpflegeprodukte wie Bodypeelings verzichten?

Nein muss man nicht. Es gibt in verschiedenen Geschäften Bodypeelings mit Zucker oder Salz, die den gleichen Effekt wie Mikroplastik haben und dieses ersetzen. Desweiteren gibt es für jedes Körperpflegeprodukt eine plastikfreie Alternative.

Interessante Zusatzinformationen zu Mikroplastik findest du auf dieser Seite .

 

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