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Massensterben der Seesterne im Pazifik

Die Seesterne verlieren ihre Arme

Seesterne an der Pazifikküste Noramerikas leiden unter einer Seuche, der sogenannten „Sea Star Wasting Syndrome“ (SSWD), auf Deutsch „Seestern-Vernichtungs-Syndrom“. Diese Infektion führt dazu, dass die Seesterne innerhalb von Stunden bis ein paar Tagen ihre Arme verlieren können was folglich zum Tod. SSWD führt zu Massensterben von Seesternen. Ganze Seesternpopulationen sind der Seuche schon zum Opfer gefallen. Welche Auswirkungen dies auf die Ökosysteme hat, ist noch unklar. Seesterne sind Jäger und regulieren dadurch die Artenvielfalt. Neben dem Massensterben konnte eine erhöhte Anzahl an Jungtieren aufgezeichnet werden. Ob sich dadurch die Bestände wieder erholen lässt sich nicht voraussagen.

Ursache

Als Erreger der Krankheit wurde ein Virus verantwortlich gemacht, allerdings findet man diesen auch in gesunden Tieren. Eine neue Studie bringt wärmere Wasserströmungen in den Zusammenhang mit der Seuche. Die Ergebnisse sind allerdings wiedersprüchlich da in anderen Regionen ein Zusammenhang mit kälteren Wassertemperaturen verzeichnet wird.

Die bisherigen Erkenntnisse sind leider noch nicht aufschlussreich genug um das Mysterium dieser Seuche zu lösen.

Für weiterführende Informationen empfehlen wir den Original-Artikel, welche unter http://www.eurekalert.org/pub_releases/2016-05/osu-ssj050316.php abrufbar ist.

Seesterne
Seestern mit SSWD

(Quelle: http://www.n-tv.de/17658986)

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