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i.a.c Tauchlehrer Seminar 2016

Trainer-Team und Tauchlehrer-Anwärter Gruppenfoto Kurze Pause während der Hinreise. Günter und Tom - frisch ausgeschlafen :) Es gibt echt schlechtere Plätze für die Tauchlehrer-Prüfung! Llafranc in Spanien Llafranc in Spanien Camping Mas Patoxas in Llafranc - Spanien Camping Mas Patoxas in Llafranc - Spanien Camping-Platz Schwimmbad Gruppenfoto in der Bucht von Tamariu Tom Lorgé beim Aufstieg Irgendwie konnten sie den Trainer trotzdem noch auffangen... Meta Slider ‹ DiveWinns — WordPress.html Martin Ries und Rüdiger Adam beim Sauerstoffkoffer Rudiger Adam, Tom Lorgé und Erich Dienhof beim Sauerstoffkoffer Tom und Erich erklären Rüdiger wie ein Sauerstoffkoffer funktioniert Stéphane und Ralph beim HLW / AED Erste Hilfe Szenarien Selbstverständlich wurde der i.a.c sichtbar vertreten! Notaufstieg am Tauchplatz Ullastres 2 Gruppenfoto vor dem Ablegen des Bootes und sogar der Course Director kann noch was lernen... :) Tauchgang 3 geschafft, jeder wurde gerettet! Stéphane Ewerling ... und eine schöne Muräne ... und eine schöne Muräne Sogar mehrere Octopusse gab es zu sehen Tauchgang 3 geschafft, jeder wurde gerettet! Es gibt echt schlechtere Plätze für die Tauchlehrer-Prüfung! Es gibt echt schlechtere Plätze für die Tauchlehrer-Prüfung! Es gibt echt schlechtere Plätze für die Tauchlehrer-Prüfung! Tauchplatz Roca Montiell Rüdiger und Tom beim Vorbereiten TL* (Martin) macht Briefing mit TL** (Tom) Auf geht's zum Tauchen... Unser Tauchboot Unser Tauchboot Links: Stéphane Ewerling, Rechts: Ralph Klas Gruppenfoto vor dem Triton Diving Center in Llafranc Tauchen bei Nacht - moderiert von Tom Lorgé Günter Maier, Marco Müller, Martin Ries während Toms Präsentation Martin Ries erklärt uns wie ein Schnorchel funktioniert Deko-Bier vor dem Triton Dive Center in Llafranc Deko-Bier vor dem Triton Dive Center in Llafranc Tauchgruppe vor dem Triton Dive Center in Llafranc Tom Lorgé, Stéphane Ewerling Mit Spannung wurde das Ergebnis erwartet... Diplom-Überreischung an Tom Diplom-Überreischung an Erich Diplom-Überreischung an Ralph Diplom-Überreischung an Martin Diplom-Überreischung an Stephane Trainer-Team mit (v.l.n.r) Günter Maier, Marco Müller und Rüdiger Adam Vorbildliche Ladungssicherung des Busses

Mal vorneweg, wir – als nun frisch gebackene i.a.c Tauchlehrer – möchten uns gerne bei dem sehr kompetenten Trainer-Team bedanken für die gute Organisation und Durchführung des gesamten Tauchlehrer Seminars.

Es begann mit dem Wunsch Tauchlehrer zu werden…

Die Vorbereitungsphase, welche sich über nahezu 5 Monate erstreckte, war eingeteilt in 2 Bereiche – den theoretischen und den praktischen Teil.

Die Theorie

Im theoretischen Bereich wurde intensiv gelehrt und geübt wie Lehreinheiten korrekt und mit dem größtmöglichen Lernerfolg abgehalten werden sollten. Bedingt durch die veschiedenen beruflichen Erfahrungen stimmte nicht jeder immer mit den Ausbildern überein, doch dies führte zu sehr interessanten Diskussionen. Durch das viele Üben wurden die diversen pädagogischen Methoden ausprobiert und somit war dieser Teil durchaus wichtig, um den zukünftigen Tauchschülern den, doch zum Teil schwer verständlichen, Stoff zu erklären. Allen Anwärtern wurde neben den Übungen zudem die Möglichkeit eingeräumt, unter realen Umgebungen, den Ausbildern bei deren OWD-Ausbildungen zur Seite zu stehen und Teile der Ausbildung unter deren Aufsicht zu übernehmen.

Das fachliche Wissen des Tauchens und der Tauchmedizin, die i.a.c Regularien sowie die i.a.c Standards wurden im Selbststudium erlernt und anschließend ausführlich besprochen. Diese Art des Lernens – gerade auf diesem Level – ist sehr ergiebig da es dazu führte, dass die Tauchlehrer-Anwärter untereinander diskutieren konnten und somit noch mehr Wissen anhäuften.

Die Vorbereitungsphase endete mit der theoretischen Prüfung. Diese war nicht unbedingt ganz leicht, doch dank der guten theoretischen Ausbildung hat jeder sie beim ersten Anlauf bestanden.

Die Praxis

Im praktischen Teil der Ausbildung ging es einerseits, um die Kompetenz die verschiedenen Übungen des Tauchens auf pädagogisch wertvolle Art und Weise vermitteln zu können und andererseits die eigenen taucherischen Fähigkeiten, mit besonderem Augenmerk auf Problemmanagement und Rettung unter Wasser, zu verbessern.

Während der ersten Lektion im Schwimmbad wurden die gesamten Scuba Skills gezeigt, erklärt und anschließend konnte jeder Tauchlehrer-Anwärter diese, einer Gruppe von 6 Tauchern, vorzeigen. Hier war es neben den eigentlichen Übungen zudem wichtig die gesamte Gruppe unter Kontrolle zu halten und auf verschiedenste Vorkommnisse reagieren zu können.

Aus persönlicher Sicht, war die 2. praktischen Lehreinheit sehr interessant und lehrreich. Es ging um Apnoe. In Rheinbach im Monte Mare, wurde während eines kompletten Tages das Apnoe-Tauchen geübt. Uns wurden die diversen Atemübungen und -techniken erklärt und anschließend haben wir diese dann gleich ausprobieren können. Ohne Luft in 10m Tiefe abtauchen, eine Strecke von 40m (oder mehr 😉 ) tauchen sowie statische Apnoe – also das einfache Luftanhalten und den Kopf unter Wasser stecken – wurde geübt – und siehe da, nahezu jeder schaffte es gleich beim ersten Versuch.

Somit war auch bereits für einen Teil der Gruppe dieser Teil der Prüfung bestanden.

Zum Ende des Tages wurden noch einmal alle Scuba Skills sowie das Retten des bewusslosen Tauchers mit verschiedenen Rettungstechniken trainiert.

Die weiteren praktischen Lehreinheiten waren komplizierter zu koordinieren, so, dass die Gruppe sich in kleinere Gruppen aufteilte und eigenständig übte, übte und übte. Einige nahmen zudem dankend das Angebot der Trainer an, diese ebenfalls bei den praktischen Übungen mit OWD-Schülern zu unterstützen.

Die Examenswoche

Die eigentliche Prüfung war vom 28.10.2016 bis zum 01.11.2016 in Spanien – Llafranc.

Trotz der sehr intensiven Vorbereitung, war es eine überaus anstrengende Woche. Morgens und mittags wurde getaucht und abends wurden OWD und SK-Lehreinheiten abgehalten. Wir waren 5 Tauchlehrer-Anwärter – 3 TL* und 2 TL**. Die Aufgabe der TL**-Anwärter bestand darin, die TL* im praktischen und theoretischen zu beurteilen.die praktischen Übungen und das Vermitteln der Tauchtheorie der TL*-Anwärter zu beurteilen Diese wiederum wurden von dem Trainer-Team bewertet.

Die komplette Woche war Prüfungswoche, demnach ging es nicht nur um die eigentlichen Übungen, sondern der Gesamtauftritt der Anwärter wurde mitbewertet. Organisation, Disziplin, Planung und Vorbereitung der Tauchgänge, die Konfiguration, Wartung und Handhabung der eigenen Ausrüstung sowie das „Mit-Gutem-Beispiel-Voran“ wurde permanent bewertet und kritisch hinterfragt.

Es wurden insgesamt 6 Prüfungstauchgänge unternommen, wobei bei jedem Tauchgang ein ausführliches Briefing, Debriefing, Kontrollstopp, Sicherheitsstopp und selbstverständlich der Buddy-Check nicht fehlen durften. Selbst während des Briefings und Aufbau des Materials wurden sporadisch Fragen gestellt um das Wissen und die fachliche Kompetenz der Tauchlehrer-Anwärter zu prüfen.

Die Scuba Skills, also jene Basis-Übungen welche jeder Taucher beherrschen muss, wurden gleich beim ersten Tauchgang abgeprüft – natürlich mit dem Hintergedanken die Übung Tauchschülern unter und über Wasser erklären zu können.

Beim 2. Tauchgang, am folgenden Tag, wurde der Aufstieg ohne Instrumente aus 30m Tiefe im Buddy-Team durchgeführt. Der Einstieg war vom Boot aus, im Briefing durften die wichtigsten Elemente des Tauchens vom Boot aus natürlich nicht fehlen. Die TL**-Anwärter überwachten diese Übungen und mussten sie anschließend bewerten. Die maximale Aufstiegsgeschwindigkeit durfte hierbei selbstverständlich nicht überschritten werden und auch ohne Instrumente musste der Deepstopp auf 15m und Sicherheitsstopp auf 5m eingehalten werden. Hierbei gab es -wiederum-  dank der guten Vorbereitung keine weitere Probleme oder Vorkommnisse. Der zweite Tauchgang des Tages bewertete die Kompetenzen der Gruppenführung mit Tauchschülern. Ein Tauchgang musste geführt werden und die Prüfer gaben den Taucher-Kollegen, welche die Tauchschüler spielten, unter Wasser diverse Anweisungen um sich beispielsweise von der Gruppe zu trennen. Dies prüfte die Fähigkeiten der Taucherleher-Anwärter ob sie die Gruppe stets im Auge behalten und trotzdem noch sicher navigieren können.

Am dritten Tauchtag wurde ebenfalls 2 mal getaucht. Morgens fuhren wir abermals mit dem Boot auf das Meer hinaus – das Wetter hatte sich verschlechtert und die Wellen prüften ungewollt die Bootstauglichkeit aller Anwesenden. Zum Glück fuhr uns der Kapitän in eine vom Wind geschützte Bucht, so, dass wir die Tauchgänge bei ruhigerer See durchführen konnten. Der Aufstieg mit Wechselatmung – die Atmung mit lediglich einem Atemregler, wurde von 25m Tiefe ohne die Benutzung der Flossen vorgeführt. Die Strömung jedoch trieb uns währenddessen ins offene Meer. Somit konnten wir gleich auch noch unter Beweis stellen, dass wir die Ruhe unter Wasser behalten – selbst wenn nicht alles nach Plan läuft. Die Orientierung mittels Kompass führte uns anschließend wieder zurück zum Riff.

Nach einer kleinen Pause zur Erholung, ging es gleich noch einmal mit dem Boot zu einem weiteren Tauchplatz. Die See hatte sich beruhigt und nun ging um die natürliche Orientierung sowie die Navigation mittels Kompass als Gruppenführer mit ausgebildeten Tauchern. Am Ankerseil tauchten wir nach unten wo wir dann abwechselnd die Koordinaten bekamen und einen Dreiecks-Kurs tauchten. Anschließend führten wir – mit wechselndem Gruppenführer – die Tauchgruppe im Riff und wieder zum Ankerseil mittels natürlicher Orientierung.

Nach den abendlichen OWD und SK-Lehreinheiten wurden verschiedene Erste Hilfe Szenarien durchgespielt. Das Trainer-Team konfrontierten die Anwärter, sowohl die TL* als auch die TL**, mit diversen Situation und wir mussten entsprechend reagieren und erklären können warum wir die eine oder andere Entscheidung getroffen haben. Das Hauptaugenmerk lag dabei bei HLW, Sauerstoffgabe sowie Rettungs- und Tragegriffen.

Der letzte Tauchtag war zugleich auch der letzte Tauchgang. Es wurde ein Tauchgang auf 25m Tiefe unternommen während welchem die restlichen Übungen abgeprüft wurden. So mussten wir die komplette Ausrüstung erst im dem Wasser anziehen, abtauchen und unter Wasser gleich noch einmal ablegen und anlegen. Anschließend ließen wir die Boje frei schwebend aus 5m aufsteigen. Nachdem diese wieder eingeholt wurde, begannen die Rettungsübungen.

Ein Taucher lag auf 25 m bewusstlos im Sand. In Berücksichtigung der maximal zulässigen Aufstiegsgeschwindigkeiten sowie allen weiteren sicherheitsrelevanten Vorkehrungen musste dieser aus der Tiefe geborgen werden, oben an der Wasseroberfläche ca. 500m bis zum Ufer abgeschleppt werden, er musste aus dem Wasser an Land gerettet werden wo dann anschließend die Sofortmaßnahmen durchgeführt, die Erste Hilfe geleistet und die Rettungskette eingeleitet wurde.

… und es endete mit dem i.a.c Tauchlehrer-Schein

Nach 4 Stündiger Beratung des Trainer-Teams wurde das Ergebnis den Teilnehmern mitgeteilt – Resultat: Jeder hat es bestanden. Nach den ersten Glücksmomenten, dem Überreichen der Diplome sowie der obligatorischen Gruppenfotos bekamen wir anschließend Kritik und Erklärungen was gut war und an welchen Stellen wir uns noch verbessern können.

Und somit gibt es nun 2 neue Master Instructor (CMAS-TL**) – Tom Lorgé und Erich Diendorf – und 3 neue Open Water Instructor (CMAS-TL*) – Ralph Klas, Martin Ries und Stéphane Ewerling – bei i.a.c.

Danke euch allen!

Fazit: Super Gruppe, super Ausbilder, super Organisation und extrem lehrreich.

Trainer-Team: Günter Maier, Marco Müller, Rüdiger Adam (Course Director)

TL-1 Anwärter: Ralph Klas, Martin Ries, Stéphane Ewerling

TL-2 Anwärter: Erich Diendorf, Tom Lorgé

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